Tipp – Verkaufsstarke Immobilien-Exposés erstellen

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Ein gutes Exposé ist ein Exposé dem es gelingt, beim Leser Appetit auf „mehr“ zu wecken. Es räumt möglichst viele Zweifel von Anfang an bei Seite, aktiviert seine Fantasie und lässt einige Fragen offen, auf die ein schlauer Verkäufer eine positive Antwort parat hat. Der Interessent gewinnt Vertrauen und wird zuversichtlicher, ein gutes Objekt gefunden zu haben, was wiederum für eine positive „Gefühlskulisse“ und eine gute Ausgangslage zur ersten Objekt-Besichtigung sorgt.

Überlegen Sie daher genau, was Sie bereits im Exposé ansprechen und welche Highlights Sie für die Besichtigung als positive Überraschungseffekte aufheben. Negative Merkmale Ihres Objektes sollten Sie dagegen immer schon im Exposé erwähnen, wenn sie offensichtlich sind. Denn spätestens bei der Besichtigung wird dies dem Interessenten auffallen und die mühsam erarbeitete gute „Gefühlskulisse“ abrupt zerstören. Sind aber solche Merkmale im Exposé erwähnt, so ist der Interessent schon vorgewarnt und hat nicht das Gefühl, dass Sie ihm womöglich noch mehr verschwiegen haben könnten.

Vier Dinge, die ein Exposé gut machen

1. Aussagekräftige Überschrift

Eine aussagekräftige und originelle Überschrift für Ihre Immobilie ist wichtig und soll im Idealfall genau die Zielgruppe ansprechen, die zu Ihrer Immobilie optimal passen. Vermeiden Sie daher generische Titel, wie 2-Zimmer-Wohnung in Berlin oder Einfamilienhaus, 135 qm Wohnfläche. Wählen Sie statt dessen eine bildliche Überschrift, die das Besondere Ihrer Immobilie hervorhebt, z.B. 2 helle Zimmer in Spandau, keine Kaution bzw. Stadtnahes Familienhaus im Grünen mit Garage.

Als Anregung für die kreative Gestaltung von Überschriften haben wir n unserem Ratgeber (Klicken Sie hier um zum Ratgeber zu kommen) einen Textbausteinkatalog aufgenommen, der Ihnen helfen wird, eine gute Überschrift für Ihre Immobilie zu wählen.

 

2. Überzeugende Inhalte

Wie schon erwähnt, stehen Sie beim Verkauf oder Vermietung einer Immobilie stets in Konkurrenz mit anderen, meist professionellen Anbietern und werben um dieselben Interessenten. Ihre Hauptwaffe in diesem Kampf ist das Exposé. Denn es ist das Exposé, welches darüber entscheidet, ob ein Interessent weiterhin an Ihrer Immobilie interessiert bleibt oder nicht. Da aber unterschiedliche Interessenten auch unterschiedlich auf die gleiche Information reagieren können, wird sich ein gutes Exposé auf eine ganz konkrete Zielgruppe konzentrieren, um diese möglichst effizient anzusprechen. Und zwar auf die Gruppe, die zu Ihrer Immobilie am besten passt. Lesen Sie ebenfalls in unserem Ratgeber nach, wie Sie die richtige Zielgruppe bestimmen und diese möglichst effektiv ansprechen. Den Ratgeber erhalten Sie indem Sie auf diesen Text klicken.

3. Ausdrucksstarke Bilder

Bildvergleich:gute Bilder vs. schlechte BilderZu einem perfekten Exposé gehören vor allem aussagekräftige Bilder. Je besser sich Interessenten von Ihrem Objekt „ein Bild“ machen können, desto schneller finden Sie einen Nachmieter, Mieter oder Käufer. Zeigen sie daher lieber zu viel als zu wenig. Nehmen Sie am besten je ein gutes Bild von jedem Zimmer mit auf. Fotografieren Sie dabei so, dass die Räume vollständig zu sehen sind. Vermeiden Sie Aufnahmen von bestimmten Ecken und stellen Sie nicht irgendwelche Möbelstücke in die Mitte der Bilder. Denn Geschmäcke sind verschieden. Ihr Lieblingssofa kann manchen Betrachter eher abschrecken und ihn von der sonst guten Raumaufteilung ablenken.

Bei Häusern interessieren sich die Leser für das Außenbild sogar noch mehr als für Bilder der Innenräume. Gute Fassaden- und Gartenbilder, sowie eine schöne Aussicht aus dem Fenster bzw Terrasse (sofern vorhanden), gehören auch mit ins Exposé hinein.

Hier noch einige Tipps zu den Bildern:

1

Was ist was: Geben Sie Ihren Bildern eindeutige Titel. So erkennen Ihre Interessenten sofort, was sich hinter dem jeweiligen Bild verbirgt.

2

Gemütlichkeit vermitteln: Durch kleine Details wie frische Blumen, Dekoartikel oder Obstkörbe werden die Bilder einladender. Bei Farben, Kontrast und Schärfe können Sie per digitaler Bildbearbeitung nachhelfen.

3

Sauberkeit vermitteln: Räumen Sie vor der Fotosession auf. Kostet Sie nur ein Paar Minuten Zeit, wirkt aber Wunder auf den Bildern.

4

Weite zeigen: Fotografieren Sie kleinere Räume mit einem Weitwinkel-Objektiv, um sie so groß und weit wie möglich zu zeigen. Leihen Sie dazu am besten gute Fotoausrüstung in Ihrem Bekanntenkreis oder beim Fachhändler. Warten Sie gutes Tageslicht ab oder nutzen Sie warme Lichtquellen. Kleiner Profitipp: warten Sie das Abendlicht am sonnigen Tag ab, montieren Sie das Fotoapparat auf einem Stativ, schalten Sie den Blitz ab und fotografieren Sie mit dem Selbstauslöser. So bekommen Sie selbst mit einer üblichen Kamera scharfe und ausdrucksstarke Bilder hin.

5

Außenansichten: Beachten Sie bitte, dass die unpassende Jahreszeit auf den Bildern mit Außenansichten den Eindruck vermitteln kann, dass Ihre Immobilie schon Monate auf dem Markt ist. Passen Sie ggf. die Außenansichtbilder im Exposé periodisch an.

Mehr zum Thema Bilder mit einigen Beispielen für gute und schlechte Abbildungen finden Sie ebenfalls in unserem ausführlichen Exposé-Ratgeber, den Sie hier abholen können.

4. Grundriss

Grundriss-BeispielDurch Umfragen wurde festgestellt, dass Grundrisse für die Suchenden zu den wichtigsten Bestandteilen eines Exposés zählen. Auch in Ihrem Exposé sollte der Grundriss nicht fehlen. Begnügen Sie sich dabei bitte nicht mit einer einfachen Skizze in der Größe einer Briefmarke. Aktivieren Sie statt dessen die Fantasie des Lesers mit einem ansprechend gestalteten Grundriss.

Tipp: widmen Sie eine ganze oder gar mehrere Seiten den Grundrissen und bilden Sie sowohl eine möblierte Skizze für bequeme Menschen ab als auch einen leeren Grundriss im Großformat, auf dem sich die kreativen Menschen austoben können. Dadurch können Sie schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine emotionale Bindung an Ihr Objekt erreichen.